Ko-Kreation beflügelt!

23. 03. 2018 Forschen, Lab 0 Kommentare

Ko-kreative Veranstaltungen profitieren vom Know-how jedes Einzelnen und sind höchst lebendig, erkannten die Teilnehmenden des micelab:experts IV.

Zum ersten Mal in der Geschichte des micelab:bodensee beteiligten sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Konzeption eines micelab:experts. Sieben „Co-Coaches“ – Mitarbeitende verschiedener Häuser und Gewerke – planten gemeinsam mit den Kuratoren Tina Gadow und Michael Gleich das micelab:experts IV, das Anfang März im Milchwerk Radolfzell stattgefunden hat. Sie führten die Veranstaltung auch gemeinsam durch, moderierten und leiteten Arbeitsgruppen an. Eine tolle Erfahrung für alle, wie sich herausstellte. Und ein Paradebeispiel für einen ko-kreativen Prozess, der vor allem eines war: lebendig!

Lebendige Veranstaltungen
Die Fragen, die die insgesamt vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bodenseeraum von 5. bis 7. März umtrieb: „Wie gelingen lebendige Veranstaltungen?“ und „Welche Rolle spielt dabei Ko-Kreation?“ Eva-Maria Feuerstein, Projektleiterin bei Kongresskultur Bregenz, schildert: „Ko-Kreation war schon bei der gemeinsamen Vorbereitung spürbar, es kamen viele tolle Ideen für Themen und Formate.“ Wie alle Co-Coaches hatte auch sie bereits vorhergehende Lernmodule besucht.

Wer sind die anderen? Den ersten Überblick gibt die Fotowand.
Kennenlernen beim Speeddating: macht Spaß und schafft Vertrauen ...

Raus aus der Komfortzone – rein in die Lernzone
Zum neuen Konzept erklären die Kuratoren: „Treten wir zurück, entsteht Raum, wo andere wachsen können. Teilnehmer werden noch stärker zu Teilgebern, agieren so als ‚Mit-Gastgeber‘ und treten aus der Komfortzone in die eigene Lernzone.“ Weiteres Plus: Die Aufgaben verteilen sich auf mehrere Schultern, was für mehr Abwechslung und Entlastung sorgt.

Gong! Und los geht's!
Co-Coach, Teilgeber, Mit-Gastgeber - wie auch immer: Aufgabenverteilung fördert Ko-Kreation und entlastet.

Gemeinsam zu neuen Lösungen
Der ko-kreative Ansatz zog sich durchs ganze Programm: Bei der „kollegialen Fallberatung“ schilderte beispielsweise je eine Person einer Arbeitsgruppe einen Praxisfall. „Wir haben durchgespielt, wie wir Kunden Verbesserungsvorschläge für ihre Veranstaltungen kommunizieren können, ohne sie vor den Kopf zu stoßen. Das war bereichernd“, resümiert Eva-Maria Feuerstein.

Ko-Kreation par excellence bei der "kollegialen Fallberatung"

Kennenlernen bringt Vertrauen
„Die Basis für diese Art der Zusammenarbeit ist gegenseitiges Vertrauen, was nur durch persönliche Begegnung möglich ist“, zieht Gerhard Stübe, Leadpartner der Weiterbildungsplattform micelab:bodensee, Bilanz. Deshalb war der erste Abend fürs Kennenlernen reserviert, was Lockerheit gebracht und Ängste genommen hat. Vielleicht eine Idee, die man ins nächste Kundengespräch mitnimmt …

(Fotos: Michael Gleich)

micelab:experts IV im Rückblick: Jeden Moment wert!

Mehr Infos zum Lernmodul finden Sie hier.

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