Fam-Trip à la micelab

18. 11. 2019 Aktuell, Forschen 0 Kommentare

Partner, Kunden und Eventplaner namhafter Unternehmen ergriffen die Chance auf die 1. Studienreise beim Schopf. (Foto: Thomas Loris)

Ein Hotel, ein Veranstaltungshaus jagt das nächste. Schlechte Luft, Informationsflut und keine Zeit zum Austausch stressen mehr, als dass sie Lust machen den nächsten Event zu planen. So sehen meist klassische Fam-Trips aus. Drei Partner des Destinations Circle* gingen einen neuen Weg und luden im November zur ersten Studienreise „Grenzenloses Eventdesign“, bei der es vor allem um eines ging: ums Mit- und Voneinander lernen, wie Veranstaltungen gelingen. 18 Partner, darunter Eventplaner aus Agenturen, Verbänden und Unternehmen nutzten die Gelegenheit. Mit drei Impulsgebern machten sie sich von 7. bis 10.11. auf die Reise in drei Länder, drei Häuser und drei Themenfelder.

Wenn Eventprofis mit Freude bei der Sache sind - hier beim Lokalaugenschein auf der Tribüne der Bregenzer Festspiele ... (Foto: Thomas Loris)
micelab-Kurator Michael Gleich hielt als Moderator den roten Faden während der Studienreise in der Hand. Hier im Würth Haus (Foto: Thomas Loris)

Zufriedene Kongressgäste
Der erste Stopp war das Würth Haus Rorschach (CH). Tilman Naujoks, Leiter des Forschungsprojekts „Future Meeting Space“ vom Fraunhofer IAO teilte hier die Erkenntnis: „Zufrieden sind Kongressgäste, wenn sie Wissen, bleibende Erlebnisse sowie Platz zum Netzwerken bekommen und ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden.“

Stühlchen hier, Flipchart da - oder doch umgekehrt? Die Studienreisenden als angewandte Raumpsychologen (Foto: Thomas Loris)

Sich willkommen fühlen
Im Festspielhaus Bregenz zeigte Raumpsychologe Uwe Linke auf, wie Räume auf Menschen wirken: „Raum, Licht und Farbe sind wichtig, damit wir uns willkommen, gut aufgehoben und sicher fühlen.“ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer testeten das an Modellen – mit sichtlich viel Spaß und Motivation. „Die Ansätze, wie man verschiedene Stimmungen in Räumen erzeugen kann, finde ich spannend. Damit kann ich gleich morgen anfangen“, meinte Eventplaner Florian Hill.

Bei der "grenzenlosen" Studienreise ging's freilich auch per Schiff quer über den Bodensee! (Foto: Thomas Loris)
Reger Austausch bei der ersten Studienreise "Grenzenloses Eventsdesign" am Bodensee. (Foto: Thomas Loris)

Offene Haltung erleichtert vieles
Am dritten Tag der Studienreise ging es mit dem Schiff über den Bodensee nach Konstanz. Im Bodenseeforum vermittelte der Coach und Businessschauspieler Roberto Hirche die Kraft der Improvisation: Er zeigte, dass Kreativität erst dann entsteht, wenn Menschen eine offene Haltung haben. Das nimmt Stress und erleichtert beispielsweise auch spontane Programmänderungen bei Events.

Grenzenloser Bodensee
Eine offene Haltung propagiert auch Urs Treuthardt. Als Geschäftsführer von Convention Partner Vorarlberg ist er Mitveranstalter der Studienreise: „Am See gibt es keine Grenzen. Verfolgen wir im Netzwerk das gleiche Ziel, dann funktioniert auch die Zusammenarbeit über mehrere Länder und Kulturen hinweg“, ist der micelab-Pionier überzeugt.

 

* German Convention Bureau (GCB), Switzerland Convention & Incentive Bureau (SCIB) und Convention Partner Vorarlberg luden zur Studienreise. Sie sind Mitglieder des Destinations Circle. Dieser ist ein Verbund der deutschen Repräsentanzen wichtiger Kongressdestinationen aus allen Erdteilen, derzeit zählt er 16 Mitglieder.

 

Infos:

Destinations Circle

Convention Partner Vorarlberg

Switzerland Convention & Incentive Bureau

German Convention Bureau

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